Hypnosemethoden


Formen und Methoden der Hypnose

Quelle: pexels.com von  Pixabay
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Im Wesentlichen unterscheidet man drei Formen von Hypnose und Hypnosetherapie: die „klassische“ oder direkte Hypnose, die strategische oder indirekte Hypnose nach Milton H. Erickson und die Selbstorganisatorische Hypnose.

 

Viele Hypnotherapeuten kombinieren in Ihrer Arbeit die unterschiedlichen Formen von Hypnose miteinander und stimmen so Ihr Vorgehen individuell auf die Bedürfnisse Ihrer Klienten ab.

 

Klassische Hypnose

Quelle: pexels.com von  Pixabay
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Klassische oder „direkte“ Hypnose

 

Die frühe Tradition der Hypnose wird heute „klassische“ Hypnose genannt. Ihre Begründer waren Mesmer, Braid, Liebeault, Bernheim, Janet, Coue und Forel.

Die klassische Hypnose bevorzugt direkte Suggestionen.

Ein mit klassischer Hypnose arbeitender Hypnosetherapeut macht sich vor der Hypnoseinduktion (Hypnoseeinleitung) ein genaues Bild von seinem Klienten und entscheidet danach was für seinen Klienten gut sein könnte. Auf dieser Grundlage entscheidet er, welche Suggestionen er seinem Klienten während der Hypnose gibt. 

 

Die klassische Hypnose arbeitet überwiegend mit sogenannten „hypnotischen Suggestionen“ und „hypnotischen Befehlen“. Dabei wird versucht, das ICH des Klienten zu überreden oder zu zwingen, die während der Trance gemachten Suggestionen für gewünschte Veränderungen im Denken, Handeln und Erleben anzunehmen und umzusetzen.

Der Hypnotiseur hat dabei eine sehr aktive und dominante Rolle, wehrend der Klient weitgehend passiv ist.

 

Ob diese Veränderung gelingt, d. h. ob die Hypnose wirkt und die Suggestionen wirklich (dauerhaft) angenommen werden, dass entscheidet alleine das Unbewusste des Klienten.

Strategische Hypnose

Quelle: pexels.com von  Victor Freitas
Quelle: pexels.com von Victor Freitas

Strategische Hypnose nach Milton H. Erickson – indirekte oder „neue“ Hypnose

 

Milton H. Erickson entwickelte die strategische Hypnose schrittweise in den Jahren von 1938 bis 1980. Seine Methoden revolutionierten die Hypnose.

 

Die strategische Hypnose bedient sich indirekten Hypnosemethoden um Widerstände des ICH zu vermeiden.

Der mit der strategischen Hypnose nach Milton H. Erickson arbeitende Therapeut versucht das Bewusstsein seines Klienten durch Ablenkung zu beschäftigen (z. B. durch das Erinnern und Widererleben eines Urlaubes)  oder lässt dieses einschlafen um es so weitestgehend aus zu schalten.

Gelingt dies, kann er ungestört durch das ICH, mit dem Unbewussten des Klienten kooperieren. Der ericksonianische Hypnosetherapeut vertraut, anders als die klassische Hypnose, auf das Können und die Weisheit des Unbewussten. Er sucht die Lösung des Problems im Unbewussten des Klienten.

 

Auch bei der strategischen Hypnose werden dem Unbewussten des Klienten Suggestionen durch den Therapeuten gegeben, die dieser auf der Grundlage seiner Gespräche mit dem Klienten auswählt.

Der Unterschied zur klassischen Hypnose ist jedoch, dass dem Unbewussten eine ganze Reihe von Lösungsvorschlägen und Informationen angeboten werden. Dem Unbewussten wird die Wahl- und Entscheidungsfreiheit überlassen die Lösungsvorschläge zu überprüfen und umzusetzen. Somit wird die Selbstorganisation des Unbewussten und dessen Autonomie respektiert.

Selbstorganisatorische Hypnose

Quelle: pexels.com von  Gratisography
Quelle: pexels.com von Gratisography

Moderne, selbstorganisatorische Hypnose

 

Während bei der ericksonianischen Hypnose das ICH ehr als störend bei der Hypnose und der Heilung betrachtet wird, strebt die moderne Selbstorganisatorische Hypnose eine Kooperation von Unbewusstem und dem Bewusstsein (Ich) an.

 

Der selbstorganisatorisch arbeitende Hypnosetherapeut vertraut ebenso wie der ericksonianische Hypnosetherapeut auf die Weisheit und das Können des Unbewussten und dessen selbstorganisatorische Kompetenz.

Jedoch wird bei der Selbstorganisatorischen Hypnotherapie das bewusste Denken des ICH mit in die Therapie einbezogen. Das Bewusstsein wird ebenso wie das Unbewusste aktiv am Problemlösungsprozess beteiligt und in die Verantwortung genommen.

 

Der selbstorganisatorisch vorgehende Hypnosetherapeut kämpft nicht gegen das ICH, denn er geht davon aus, dass sein Klient nur sein Ziel erreichen kann, wenn er dies bewusst und unbewusst möchte. Nur wenn das Bewusstsein und das Unbewusste das gleiche Ziel anstreben und keine Konflikte im Unbewussten vorhanden sind, kann das Ziel erreicht werden.

 

Durch die Selbstorganisatorische Hypnotherapie wird für den Klienten der Rahmen geschaffen, innerhalb dem Selbstheilung möglich wird. Es werden weder Lösungsvorschläge gemacht noch Fremdsuggestionen oder Aufträge gegeben. Der Ablauf der Inhalt der Hypnose wird vom Klienten selbst bestimmt. Der Therapeut hält sich weitgehend aus dem inhaltlichen Prozess heraus und strukturiert den Therapieprozess so, dass das Unbewusste des Klienten, in Kooperation mit dem Bewusstsein, selbst die Lösung aus sich heraus entwickeln oder erkennen kann.


Ivonne Veciana

 

Heilpraktikerin, eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie

Hypnotherapie

Psychologische Beraterin 

 

TELEFON: 06029 - 99 97 246

 

ADRESSE:

Wallonenstraße 16

63776 Mömbris (Landkreis Aschaffenburg)

 

Die unterfränkische Gemeinde Mömbris gehört zum Landkreis Aschaffenburg und ist gut erreichbar von Seligenstadt, Hanau, Gelnhausen, Alzenau, Schöllkrippen und Freigericht.

 

Hypnotherapie in Mömbris im Landkreis Aschaffenburg
Ivonne Veciana

Hypnose, Hypnotherapie und mentales Training

 

Ängste überwinden - Ziele erreichen - Zukunft gestalten

Mitglied im Verband freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e. V.





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